Mykorrhizierung im Garten

Mykorrhizierung1 ist die Besiedelung einer Baumwurzel mit Symbiosepilzen2. Die künstliche Mykorrhizierung im Garten, also „Impfung“ des Symbiosepartners, geschieht am sinnvollsten mit Lebend- Myzel3. Dies wird in einer Nährlösung direkt in den Wurzelbereich der Pflanze appliziert und kann sich dort ausbreiten. Die feinen Pilz- Hyphen4 erschließen dabei der Pflanze Nährstoffe und Wasser, die dieser selbst unzugänglich sind.

Gerade auf armen Böden oder in neu angelegten Gärten kann so die Pflanze nachhaltig unterstützt und die Verwendung klassischer Düngemittel um bis zu 50 % reduziert werden. Ein Vorteil der Pilz- Impfung gegenüber klassischen Düngeverfahren ist die Tatsache, dass eine Mykorrhizierung nur einmal im Leben der Pflanze ausgeführt werden muss. Darüber hinaus ist dieses Verfahren mit jedem Zertifizierungs- System vereinbar.

Für folgende Pflanzen stellen wir Mykorrhiza- Produkte zur Verfügung:

Nadelbäume, Laubbäume, Obstbäume, Weinreben, Heidelbeere, Gemüse, Speisepilze, Blumen, Rosen, Orchideen, Ericaceen, Zimmerpflanzen


  1. Mykorrhiza: Myco = Pilz, Rhizom = Wurzel, d.h. ein Mykorrhiza ist also ein Wurzelpilz oder ein Pilz, der eine Symbiose mit einem Baum eingegangen ist.
  2. Symbiose: Lebensgemeinschaft, Partnerschaft. Der pflanzliche Partner stellt dem Pilz Zucker aus dem Photosynthese- Prozess zur Verfügung, während dieser Wasser und Nährstoffe liefert.
  3. Myzel ist das „Gewebe“ des Pilzes.
  4. Hyphen sind die „Fasern“, aus denen das Myzel aufgebaut ist.